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Hochwertige Kunst- & Bildbände über europäische Kunst bis 1800
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Pferde in Mythos und Kunst der Antike.

Von Erika Simon. Mainz 2006.

17,5 x 25 cm, 92 Seiten, 50 z.T. farb. Abb. u. 6 Farbtafeln, pb.
Die Verfasserin, Archäologin mit starkem Interesse für antike Mythologie und Religion, behandelt in sechs Kapiteln Mythos und Geschichte des Pferdes von der Bronzezeit bis hin zur späten römischen Kaiserzeit. Ein Zentrum der ersten beiden Kapitel sind die homerischen Epen, die von der frühen Eisenzeit her Geschehnisse der späten Bronzezeit schildern. Die enge Verbindung zwischen Griechen und Pferden geht daraus hervor, dass ihre Heroen zum Teil von hippischer Abstammung waren, daß ihrer Phantasie der Kentaur entsprang, ein Mischwesen aus Mensch und Pferd, und dass in keiner Sprache so viele mit dem Wort Hippos (Pferd) zusammengesetzte Namen zu finden sind wie im Griechischen. Dabei gibt es im gebirgigen, inselreichen Hellas nur wenige große Ebenen für die Pferdezucht. Sie liegen vor allen in Thessalien und in der Westpeloponnes, Gebieten, die durch zahlreiche Mythen miteinander verbunden waren. Kapitel 3 gilt der Betrachtung des Pferdes bei Hethitern und Etruskern, Kapitel 4 und 5 behandeln Pferde in der klassischen und in der hellenistischen Kunst. Beide Epochen lebten in den Pferdebildern der Römer weiter, die wie die griechischen Darstellungen in der Skulptur, in Malerei, in der Gemmenkunst und auf Münzen betrachtet werden.
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