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Bücher über Kunst und Künstler nach 1945
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Arte Povera. Der grosse Aufbruch. Aus der Sammlung Ingvild Goetz.

Hg. Bernhard Mendes Bürgi. Katalogbuch, Kunstmuseum Basel 2012.

24 x 30 cm, 272 Seiten, 225 Abb., davon 130 farbig, geb.
Schlüsselwerke seit 1959 und ihre Bedeutung für zeitgenössische Künstler im thematischen Überblick: In den 1960er-Jahren formierte sich in Italien eine neue künstlerische Bewegung, die als Arte Povera bekannt und von Künstlern wie Giovanni Anselmo, Alighiero Boetti, Jannis Kounellis, Mario Merz, Pino Pascali und Michelangelo Pistoletto vorangetrieben wurde. Ihr Einsatz ärmlicher Materialien, etwa Erde, Glas, Holz und Wachs, ist charakteristisch und bildet bis heute einen durchaus kritischen Kontrast zur zunehmend technologisierten Umwelt. In stilistischer Anarchie streben Bilder, Objekte, Rauminstallationen und Performances danach, zu natürlichen Prozessen und organischen Gesetzmäßigkeiten zurückzufinden. Die Sammlung Goetz besitzt eine der umfassendsten Kollektionen zur Arte Povera, die in der Publikation vorgestellt und auf ihre Aktualität für die jüngste Künstlergeneration hin überprüft wird. Fotografien und Zeitdokumente verdeutlichen den weit verzweigten Wirkungsbereich des bis heute bedeutsamen künstlerischen Aufbruchs. Mit einem Interview mit Ingvild Goetz. (Hatje Cantz)
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