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Bücher über Kunst und Künstler des 19. Jahrhundert
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Das Gelbe Haus. Van Gogh, Gauguin. Neun turbulente Wochen in Arles.

Von Martin Gayford. »KapitaleBibliothek Nr. 12«. Wien 2015.

14,5 x 22 cm, 400 Seiten, 105 farb. u. 15 s/w-Abb., Englische Broschur.
Zwei Giganten der abendländischen Kunst sind während neun Wochen auf engstem Raum - im sogenannten Gelben Haus in Arles - eingepfercht: Kann das gut gehen? Es ist ein Experiment. Vincent van Gogh will nicht immerzu allein arbeiten und lädt deshalb Paul Gauguin zu sich nach Südfrankreich ein. Beide Künstler arbeiten - von Oktober bis Dezember 1888 - eine Weile fieberhaft nebeneinander her, diskutieren tage- und nächtelang. Doch die Differenzen zwischen den beiden ausgeprägten Persönlichkeiten sind zu groß. Auch ist van Gogh äußerst leicht erregbar, es bricht schnell Streit aus. Am Ende schneidet sich der Niederländer gar ein Stück seines linken Ohres ab, der Franzose reist entsetzt wieder ab. Martin Gayford, der wunderbare Autor, der vor Jahren dem britischen Künstler Lucian Freud Modell saß und die Zeit dabei in einem äußerst lesenswerten Tagebuch festgehalten hat, hat hier eine spannende Chronik verfasst.
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