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Kulturgeschichte - Geschichte nach Themen
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Stimmen im Labyrinth - Über die Natur und ihre Erforschung

Von Erwin Chargaff. Stuttgart 2003.

120 S., geb.
»Je absurder eine Hypothese ist, um so stärker der temporäre Glaube an sie. Manchmal wache ich im Dunkel der Nacht auf und beginne, an alle diese Behauptungen und Modelle zu denken, an diese molekulare Taschenspielerei ...« Ein »alter Chemiker« ist es, der in diesem Buch so über seine Profession denkt. Nicht schwer zu erkennen, dieses Selbstporträt des Autors. Das philosophische Lehrgespräch war eine der von Chargaff bevorzugten Darstellungsformen. Die drei hier abgedruckten Dialoge tragen Titel aus der griechischen Mythologie, sie schlagen den Bogen von den Anfängen des Denkens zur neuesten Diskussion über die Naturwissenschaften. Fragen, die Erwin Chargaff sein Leben lang beschäftigt haben, werden in diesem vermächtnishaften Buch mit unnachgiebiger Radikalität neu formuliert: die Karriere scheinwissenschaftlicher Begriffe (»Doppelhelix«); der Status der Molekularbiologie; die anhaltene Ergebnislosigkeit des mit gigantischen Forschungsmitteln geführten Kampfes gegen den Krebs; die Frage, ob die heutige Naturwissenschaft nicht völlig aus den Augen verloren hat, was »Leben« ist - das sind einige der hier behandelten Themen. Wie stets in seinen Büchern, gibt Chargaff nicht nur Antworten - er regt in unvergleichlicher Weise zum Mitdenken an und zur Freude am brillanten Argument.
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