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Kulturgeschichte - Geschichte nach Themen
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Kirche und Ketzer. Wege und Abwege des Christentums.

Hg. Thomas Hägg. Köln 2010.

23 x 15,5 cm, 320 S., 20 s/w- Abb., geb.
Bereits in der Antike, mit der Etablierung als Staatsreligion, führte das Christentum Maßstäbe religiöser Rechtsgläubigkeit ein, die keine Abweichung duldeten. Die strenge Abgrenzung gegenüber Andersdenkenden unterschiedlichster Art wurde zur Regel. Mehr noch, die gesamte Kirchenlehre scheint sich in Opposition dazu entwickelt zu haben. Für die Geschichte des Christentums und damit für die Geschichte Europas sollte diese Denkweise prägend werden. Nicht zuletzt, da es stets die Machthaber waren, die im Zusammenspiel mit der Kirche bestimmten, was als Ketzerei zu gelten hatte. Von der Spätantike bis heute lässt sich dieser Konflikt zwischen Kirche und »Ketzern« verfolgen. Anhand zentraler Ereignisse aus fünfzehn Jahrhunderten Kirchengeschichte beleuchten die Autorinnen und Autoren dieses Buches Motive, Intentionen und Methoden der Kirche im Umgang mit Andersdenkenden. Sie vertiefen nicht nur unsere Kenntnisse über Häresiefälle der Vergangenheit, sondern zeigen auch, dass die »Ketzerrhetorik« noch in der Gegenwart eingesetzt wird.
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