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Kulturgeschichte - Geschichte nach Themen
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Kaufrausch - Die Geschichte der ostdeutschen Versandhäuser.

Von Annette Kaminsky.

21 x 30 cm, 200 S., zahlr. Abb. in Farbe, pb.
Wer in den größeren, besser versorgten Städten wohnte, hat oft gar nicht bemerkt, daß es auch in der DDR Versandhäuser gab. Von der Mitte der 50er Jahre an versuchte die Staats-und Parteiführung, über den Versandhandel gezielt die dörfliche Bevölkerung zu erreichen. Die zweimal jährlich in Millionenauflage produzierten Kataloge waren das wichtigste Werbemittel der Versandhäuser. Sie konnten - anders als der Einzelhandel mit seinen begrenzten Auslagen - über die tatsächliche Angebotslage hinwegtäuschen. Gleichzeitig hatten sie noch zahlreiche andere Aufgaben zu erfüllen: Sie sollten die Bevölkerung zum guten Geschmack, zum sozialistischen Verbraucher, zum neuen Menschen erziehen. Doch das ursprüngliche Anliegen war aufgrund zunehmender Produktionsengpässe und Lieferschwierigkeiten bald zum Scheitern verurteilt: Mitte der 70er Jahre wurde der Versandhandel abrupt eingestellt, während er gleichzeitig in der BRD einen Aufschwung erlebte.
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