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Kulturgeschichte - Geschichte nach Themen
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Geschichte des Zionismus - Von Theodor Herzl bis Ehud Barak

Von Amnon Rubinstein.

340 S., pb.
Der ungarische Jude Theodor Herzl publizierte 1896 unter dem Eindruck des Dreyfus-Prozesses, an dem er als Berichterstatter für eine Wiener Zeitung teilgenommen hatte, sein Buch »Der Judenstaat«. Der Titel war Programm: die Idee der Wiedergeburt des jüdischen Volkes in Zion, der historischen Heimat, mit seiner angestammten Sprache, dem Hebräischen. »Ich halte die Judenfrage weder für eine soziale noch für eine religiöse Frage. Sie ist eine nationale Frage.« Damit stellte Herzl das Selbstverständnis sowohl der orthodoxen, östlichen wie der liberalen, westlichen Juden auf den Kopf und entfachte eine bis heute andauernde politische und religiöse Debatte um die jüdische Identität: Wer ist ein Jude? Gibt es ein jüdischen sVolk? Was sind seine Konstituenten: Religion? Territorium? Staatsform? Kultur? Geschichte? Ausgehend vom ersten Zionistenkongreß 1897 in Basel zeichnet Amnon Rubinstein souverän und engagiert die Geschichte des Zionismus in all ihren Facetten nach, analysiert die wesentlichen Ideen von Befürwortern und Gegnern, zeichnet lebendige Porträts der führenden Persönlichkeiten und macht die aktuellen Probleme und Gefährdungen im heutigen Israel anschaulich.
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