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Faksimiles: Buchmalerei und Buchkunst
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Der Codex Gisle. Das Goldene Graduale der Gisela von Kerssenbrock.

Kloster Rulle (Osnabrück), ca. 1300. Faksimile. Luzern 2014.

26 x 35,5 cm, 344 Seiten (172 Blatt), 53 farb. Bild-Initialen auf Goldgrund, goldener Notenschmuck, gebunden, geprägter Ledereinband, Eckbeschläge und zwei Schließen aus Messing, dekorative Präsentationskassette aus Leinen, limitiert, 480 handnummerierte
Im Bistumsarchiv Osnabrück hat der Quaternio Verlag Luzern ein ungewöhnlich prachtvolles Graduale entdeckt, das die Zisterzienserin Gisela von Kerssenbrock um 1300 geschrieben, illuminiert und ihrem eigenen Konvent Marienbrunn in Rulle bei Osnabrück gestiftet hat. Nach ihr trägt die Prachthandschrift den Namen »Codex Gisle«. Höchst selten sind uns Künstler- oder Schreibernamen aus dieser frühen Zeit der Buchmalerei überliefert. Im Codex Gisle finden sich dagegen gleich mehrmals sorgfältige Darstellungen von Nonnen in ihrer Ordenstracht. Mit roter Tinte ist zweimal eine von ihnen als »Gisle« benannt. Das Graduale verzeichnet die Gesänge der täglich gefeierten Messe. Die außerordentliche Qualität dieser Bilderhandschrift beruht gleichermaßen auf dem Reichtum der Ausstattung und der Eleganz der zu wahren Miniaturen ausgeschmückten Initialen. Großzügig ist strahlend poliertes Gold als Hintergrund von Initialen und Medaillons und als Auszeichnungsschrift verwendet worden. Die hohe Anzahl von 53 historisierten Initialen ist wohl einzigartig für ein gotisches Graduale. Auf 172 Blatt im Format von 26 x 35,5 Zentimetern verteilen sich die Illustrationen zum Weihnachts- und Osterfestkreis. »Der Codex Gisle ist ein herausragendes Zeugnis deutscher Buchmalerei der Gotik und in unserem Raum geradezu einzigartig. Er führt uns höchste Ansprüche klösterlichen Gesanges durch seine kostbaren Initialen anschaulich vor Augen und führt uns - nicht zuletzt durch die Abbildung der Zisterzienserinnen und ihrer Mitschwester Gisle - in die Welt der spätmittelalterlichen Klöster.« (Hermann Queckenstedt, Direktor des Diözesanmuseums Osnabrück) Eine wirkliche Prachthandschrift der deutschen Gotik! (Sprache Latein)
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