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Karl Hubbuch und das neue Sehen

Städtische Galerie Karlsruhe 2013.

24 x 30 cm, 240 Seiten, 250 Abb. in Farbe u. Duoton, geb.

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Karl Hubbuch (1891-1979) gehört wie Max Beckmann, George Grosz und Otto Dix zu den sogenannten Veristen der Neuen Sachlichkeit. Bekannt wurde er vor allem mit seinen Zeichnungen - teils bitter ironische Gesellschaftsallegorien, teils hoch sensible Portraits und Charakterstudien. In diesem Buch ist er erstmals als Fotograf zu entdecken. Hubbuch war als Freiwilliger in den Ersten Weltkrieg gezogen und wie viele seiner Künstlerfreunde desillusioniert und fürs Leben gezeichnet zurückgekehrt. Geprägt von den Erfahrungen seiner Zeit galt Hubbuchs Interesse ganz dem Individuum und dessen sozialer Existenz. Seine Fotografien, die das Münchner Stadtmuseum erwarb (etwa 600 Negative und 100 Vintage-Prints) belegen dies eindrucksvoll. Immer wieder stand ihm z.B. seine Frau Hilde als Prototyp der selbstbewussten »Neuen Frau« Modell für seine Menschenbilder. Schön gemachter Band, interessante Position: rundum empfehlenswert! (Schirmer/Mosel)
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