Antike(s) Leben. Simulation eines Ideals in Hofbibliothek und Kunstsammlungen der Fürsten von Waldeck und Pyrmont.

Hg. Hartmut Broszinski u.a.
24 x 30 cm, 320 S., 400 Abb., geb.
Katalog, Arolsen 2009. Die Blüte der Antikebegeisterung erlebte das mittlerweile zum Fürstentum aufgestiegene Waldeck im 18. Jh. Die Waldecker Fürsten Carl August Friedrich von Waldeck-Pyrmont und seine Gattin Christiane sowie deren Kinder wurden regelrecht von einem »Antike-Bazillus« infiziert. Sie reisten, besichtigten und kauften zur Antike alles, was sich mit den bescheidenen Mitteln eines kleinen Fürstentums realisieren ließ. Letztlich war die Antike in Arolsen bzw. in Prinz Christians Domizil in Wien zu jener Zeit kaum weniger gegenwärtig als in Italien, Sizilien oder Griechenland. Man konnte die sensationellen Funde aus Herculaneum in monumentalen Bildwerken in einer Qualität bestaunen, die das Original fast vergessen machte. Spuren der Antike fanden sich überall im Fürstentum: in der Erziehung, der Staatskunst, der Philosophie, der zeitgenössischen Musik, der Kleidung, der Architektur, der Möblierung und nicht zuletzt im Denken der Menschen. Im Laufe der Jahrhunderte wurden viele dieser Sammelobjekte allerdings in alle Welt zerstreut. Für einen kurzen Moment waren sie wieder in Arolsen vereint und ließen die Fürstenresidenz im »alten antiken Glanz« erstrahlen.
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