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Von Hof nach Rom. Johann Christian Reinhart. Ein deutscher Maler in Italien.

Von Dieter Richter. Berlin 2010.

14 x 24 cm, 144 S., zahlr. s/w Abb., geb.
Die schöne, ereignisreiche Biographie eines bedeutenden Malers und fränkischen Lebenskünstlers, der von seiner Heimatstadt Hof aus über Leipzig, Dresden und Meiningen schließlich in Rom landet und dort über fünf Jahrzehnte malt und lebt. Johann Christian Reinhart war einer der großen Landschaftsmaler und Radierer der Goethezeit. Geboren 1761 als Sohn eines Pfarrers im kleinen oberfränkischen Hof führt ihn sein Weg über Studien- und lebenslustige Wanderjahre in Leipzig, Dresden und Meiningen 1789 nach Italien. »Rom ist mein Vaterland geworden«, schreibt er nach Hause - und er sollte es nie wieder verlassen. 58 Jahre lang hat er in der Stadt am Tiber gelebt; 1847 wurde er dort auf dem Ausländerfriedhof an der Cestius-Pyramide zu Grabe getragen. Über Generationen hinweg war er das bewunderte »Kunsthaupt« (Ludwig Richter) der deutschen Fremdenkolonie gewesen, Erfinder der feuchtfröhlichen Frühlingsfeste in den Grotten von Cervara und Mitbegründer des »Deutschen Künstlervereins«. Mit seinen »malerisch radierten Prospekten von Italien« hat er die Campagna von Rom, die er zu Pferd und als leidenschaftlicher Jäger durchstreifte, dem deutschen Publikum nahegebracht. Dieter Richter schildert Reinhart als Künstler und Lebenskünstler, als lebensfrohen und streitbaren Freigeist im päpstlichen Rom. Sein Haus auf dem Pincio war geselliger Mittelpunkt der internationalen »Künstlerrepublik«, zahlreichen Reisenden blieb er zudem als ortskundiger Cicerone durch die Stadt und die Landschaften der Albaner Berge in Erinnerung. Ein weitgespannter Briefwechsel verband ihn mit Schriftstellern, Verlegern und Künstlern, nicht zuletzt mit dem Kreis um den bayerischen König Ludwig I. Neu zu entdecken bleibt schließlich eine ganz besondere biographische Facette: Der Dichter Johann Christian Reinhart. Dieter Richter hat neben zahlreichen anderen Quellen nicht nur Reinharts nachgelassenen Briefwechsel herangezogen, sondern auch aus deutschen und italienischen Archiven weitgehend unbekannte Materialien zutage gefördert. Johann Christian Reinhart war nicht nur ein großer Maler, sondern auch ein talentierter Dichter. Die z.T. erstmals aus den Handschriften edierten Gedichte zeigen ihn als Lyriker und streitbaren philosophischen Epigrammatiker. (Transit)
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