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Der Wettstreit der Künste. Die Relevanz der Paragone-Frage im 20. Jahrhundert

Von Andreas Schnitzler. Berlin 2007.

17 x 24 cm, 160 S., 15 Farbabb., pb.

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Versand-Nr. 377791
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Welche Kunstgattung hat die größte Bedeutung? Eine Frage, um die sich im 16. Jahrhundert ein heftig geführter Streit entwickelt hat, der als »Paragone« [ital. der Vergleich] in die Kunstgeschichte eingegangen ist. Der Streit der Künste ist jedoch nicht allein ein historisches Phänomen - bei genauerer Betrachtung der modernen Kunst wird deutlich, dass es auch im vergangenen Jahrhundert immer wieder Stile und Bewegungen gab, die sich stark auf die historischen Positionen des 15. und 16. Jahrhunderts beziehen. Andreas Schnitzler analysiert die Kategorien, die im Rahmen dieses Streites aufgestellt wurden, sowie die Wertungsnormen, die seit der Antike den Stellenwert der bildenden Kunst maßgeblich bestimmen. Kann auch die Kunst des 20. Jahrhunderts nach diesen traditionellen Kriterien beurteilt werden? Bei der Beantwortung dieser Frage wird deutlich, dass vor allem die amerikanische Kunsttheorie der 1960er Jahre zeigt, wie ähnlich die Argumentationen in vielen Fragestellungen geblieben sind.



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