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Literatur und Bildbände zum Thema Mittelalter
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Credo. Christianisierung Europas im Mittelalter.

Katalogbuch, Diözesanmuseum Paderborn 2013.

2 Bände à 21,5 x 28 cm, 1.392 Seiten, 1.187 farb. Abb., geb.
»Eine epochale Ausstellung« (FAZ): Christliches Abendland. Dieser Begriff taugt als nüchterne Beschreibung unserer Kultur wie als Kampfbegriff. Ohne Christentum kein Europa. Doch wann und wie ist Europa überhaupt christlich geworden? War das ein langer Prozess oder eine schlagartige Bekehrung? Geschah es durch Überredung oder mit Gewalt? Und vor allem: Warum setzte sich die obskure Sekte aus Galiläa nicht nur im hochzivilisierten Weltreich Rom durch, sondern am Ende auch bei slawischen Waldläufern und grönländischen Wikingern, bei blutgierigen germanischen Kämpfern wie bei feinsinnigen römischen Patrizierinnen? Diese Kernfrage unserer Zivilisation nicht zu beantworten, sondern überhaupt erst zu stellen hat sich bisher noch niemals eine Ausstellung getraut. »Credo unternimmt das Wagnis auf grandiose Weise. Und gibt Antworten« (FAZ). Die Schau (ein kulturelles Großereignis des Sommers 2013) dokumentiert anhand von rund 800 hochkarätigen und teils noch nie ausgestellten Exponaten, wie das Christentum nach Europa kam. Für die bislang größte Ausstellung zu diesem historisch, kulturgeschichtlich und für das heutige Selbstbild Europas wichtigen Thema werden hochkarätige Exponate aus Museen in ganz Europa gezeigt, darunter Warschau, London, Oslo, Paris, Berlin, Dublin und Rom. Seltene Papyrusfragmente mit Briefen des Apostels Paulus, Schatzkunst aus der Merowingerzeit, irische Vortragekreuze, slawische Idole oder auch kunstvoll geschnitzte skandinavische Stabkirchen-Portale vermitteln ein eindrucksvolles Panorama der Geschichte der Christianisierung in Europa. Ausstellung und Katalog bieten »Anschauungsunterricht für gesellschaftliche Konflikte und deren Lösungen«, sagte Bundespräsident Joachim Gauck auf der Eröffnungsveranstaltung: »Wenn wir uns nämlich mit dem europäischen, dem christlichen Mittelalter beschäftigen, erfahren wir sehr viel über uns selber, über unsere Herkunft, unsere Wurzeln, über Prägungen und Formungen, die bis heute wirkmächtig sind. Uns verbindet in Europa sehr viel mehr als etwa nur eine gemeinsame Währung. (...) Anschauungsunterricht für gesellschaftliche Konflikte und deren Lösungen.« (Joachim Gauck)
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