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Gustave Flaubert. Wörterbuch der Gemeinplätze.

Hg. Gerd Haffmans. Leipzig 2012.

10,5 x 14,5 cm, 190 S., geb.

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Beschreibung

Die Idee zu diesem Wörterbuch beschäftigte Flaubert seit seinem 20. Lebensjahr. Er sammelte Phrasen (Seefahrer. Immer kühn), Klischees (Blondinen. Heißblütiger als Brünette (vgl. Brünette). Brünette. Heißblütiger als Blondinen (vgl. Blondinen) und die zu gängiger Volksdummheit verkommenen Geistesblitze aus früherer Zeit (Darwin. Stammt vom Affen ab) als Material für seine Romane. Gleichzeitig plante er eine separate Veröffentlichung. Man müsse es so einrichten, »dass der Leser nicht weiß, ob er verarscht wird oder nicht«, notierte Flaubert. Julian Barnes schreibt in seinem Nachwort: »Die Welt kommt in Flauberts Olivenpresse und wird ausgequetscht, bis das reine Öl der Ironie heraustritt.« (Haffmans)

Details

  • Autor Gustave Flaubert
  • Erscheinungsdatum 30.11.2012
  • Anzahl Seiten 158
  • Bindung gebunden
  • Herkunftsland Deutschland
  • Herstellerangaben Zweitausendeins Versand-Dienst GmbH | Bahnhofstr. 30 | 82340 Feldafing | Deutschland | www.zweitausendeins-verlag.de
  • Herausgeber Zweitausendeins
  • ISBN 9783861505372