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Bücher über Kunst und Künstler nach 1945
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Warhol in China.

Ostfildern 2013.

27,5 x 32 cm, 312 S., 420 farb. u. s/w-Abb., Halbleinen.
Massenproduktion als künstlerisches Ausdrucksmittel. Warhol meets Made in China. Als Andy Warhol 1982 über Hongkong nach Peking flog und seine Eindrücke in knappen Tagebuchnotizen und ausführlich fotografisch festhielt, sah er sich einer chinesischen Hauptstadt gegenüber, die kaum kommerzielle Einflüsse zeigte und kurz vor einer gewaltigen Wende stand. Warhol gelangen an diesem entscheidenden Wendepunkt Fotos, die heute neben ihrem künstlerischen auch einen dokumentarischen Wert haben. Nach den dramatischen Verwerfungen der Kulturrevolution konnte in dem streng überwachten und gleichgeschalteten Riesenreich erst nach Maos Tod 1976 mit der vorsichtigen Öffnung des Landes eine Kunstszene entstehen. Neue künstlerische Strategien und Materialien hielten Einzug, die Künstler der Gruppe The Stars, unter ihnen Ai Weiwei, verarbeiteten offensiv Einflüsse von Andy Warhol und anderen Protagonisten der Pop-Art in ihren Werken. Andy Warhols millionenfach vervielfältigter Siebdruck Mao (1972) wurde für sie zum Ausgangspunkt einer kritischen künstlerischen Auseinandersetzung mit den Symbolen der kommunistischen Staatsführung.
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