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Bücher über Kunst und Künstler nach 1945
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Der Traum von Fluxus. George Maciunas.

Hg. Thomas Kellein. Köln 2007.

23 x 25 cm, 172 Seiten, 92 meist s/w-Abb., Leinen.
Die komischste und zugleich traurigste Geschichte zur Kunst des 20. Jahrhunderts ist die von Fluxus. George Maciunas, der sich selbst zum Fluxus-Vorsitzenden ernannte, etablierte unter diesem Namen seltsam radikale Aufführungsformen: Museen, Theater, Konzertsäle, Opernhäuser und Verlage sollten verschwinden. Fluxus sollte das herkömmliche Kunstwerk ersetzen und dabei so einfach sein, dass es von jeder Person und nahezu überall aufgeführt werden konnte. Offenkundig wünschte er sich eine gerechtere und ästhetisch wertvollere Kultur. Maciunas, der mit 46 Jahren starb, hatte sich zeitlebens für alle Belange von Fluxus eingesetzt. Der Band beschreibt George Maciunas persönliche Geschichte in übersichtlicher chronologischer Folge, gespickt mit zahlreichen Fotos seiner Künstlerkollegen, die deutlich machen, dass Maciunas auch ein außerordentlicher Portraitfotograf war! Mit Register. (Walther König)
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