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Bücher über Kunst und Künstler des 21. Jahrhunderts
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Sonallah Ibrahim. Zwei Romane und zwei Frauen. dOCUMENTA (13).

dOCUMENTA (13): 100 Notizen - 100 Gedanken. Berlin 2011.

10,5 x 15 cm, 20 S., 2 Abb., pb.
Der ägyptische Schriftsteller Sonallah Ibrahim gewährt in seinem Notizbuch einen Einblick in zwei seiner Romane, die in einem eher dokumentarischen Stil geschrieben sind, eine persönliche Geschichte mit dem politischen Umfeld verweben und Exzerpte von Zeitschriften und Ansprachen zitieren. Eine der Hauptfiguren, Dhat, muss in ihrem Leben Leid und Unglück ertragen, verursacht durch die politische Situation in ihrem Heimatland. Die andere, Warda, widmet ihr Leben der Befreiung der Menschheit. Ibrahim, der bekannt ist für seine radikalen Sichtweisen und seine offene Kritik, für die er während der 1960er Jahre in Ägypten im Gefängnis war, fragt sich, wie er mithilfe seiner konstruierten Charaktere aus dem heutigen politischen und sozialen Alltag Ägyptens entkommen kann. Ausgangspunkt des Notizbuchs ist die Betrachtung der ägyptischen Gesellschaft der späten 1970er und 1980er Jahre mit den Umbrüchen im Bereich der sozialen Gerechtigkeit sowie der Abwertung von Bildung und Kultur. Anhand der selbstreflexiven Auswertung seiner Arbeit untersucht Ibrahim Geschlechterrollen in der arabischen Gesellschaft und deutet an, wie die Zukunftshoffnungen der arabischen Länder durch das aktive Handeln von Frauen erfüllt werden könnten.Sonallah Ibrahim (Jg. 1937) ist Schriftsteller und lebt in Kairo. (Text de., engl.)
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