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Kulturgeschichte - Geschichte nach Themen
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Philanthrop und Kunstunternehmer. Der Hildesheimer Domherr Johann Friedrich Moritz von Brabeck (1742-1814).

Von Olaf Wittstock. Regensburg, 2014.

22 x 28 cm, 376 S., 80 Abb., geb.
Mit von Brabeck tritt eine Persönlichkeit neu ins Blickfeld, die den kulturellen Beteiligungswillen und den hohen Bildungsstand der geistlichen Fürstentümer am Ende des alten Reiches exemplarisch sichtbar macht. Stationen seines Lebens werden mit erstmals bearbeiteten Quellen zu einer kulturellen Biografie verwoben. Der Hildesheimer Domherr, Kunstförderer und Philanthrop wusste früh um die epochale Bedeutung von Kultur und Bildung. Als Zeitgenosse von Lessing, Knigge und Goethe steht er für ein Denken und Handeln, das den Besitz von Kulturgütern nicht mehr nur als Standeserfordernis ansieht, sondern darin v.a. ein Mittel zur Selbstkultivierung und zur Anhebung von Geschmack und Bildung erkennt. So zeigt sich in ihm an der Wende vom 18. zum 19. Jh. der Typus des philanthropischen Kunst- und Kulturunternehmers, der ohne staatlichen Rückhalt die kulturelle Beteiligung des breiten Publikums anstrebt.
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