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Kulturgeschichte - Geschichte nach Themen
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Europa verlassen. Künstlerreisen am Beginn des 20. Jahrhunderts.

Von Christoph Otterbeck.

17 x 24 cm, 496 S., 184 Abb., davon 35 farbige Abb., geb.
Köln 2006. Im frühen 20. Jahrhundert wirkten die kolonialen Bestrebungen des deutschen Kaiserreichs auch in viele Bereiche der Alltagskultur ein. Zugleich übten die außereuropäischen Kulturen auch auf Teile der modernen Künstlerschaft eine große Anziehungskraft aus. So haben einige Künstlerinnen und Künstler wie Wassily Kandinsky, Paul Klee, August Macke, Gabriele Münter, Emil Nolde und Ottilie Reylaender in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg Europa für einige Zeit verlassen. Ihre Reisen in den Orient, die Südsee, nach Japan, Indien oder Mexiko stehen im Mittelpunkt dieses Bandes, mit dem erstmals eine übergreifende Studie der Künstlerreisen des frühen 20. Jahrhunderts vorliegt. Ein besonderes Interesse gilt dabei der Verarbeitung der individuellen Erfahrungen zu Kunstwerken. Entgegen der populären Vorstellung, in der Reise ein Erlebnis mit unmittelbarer Wirkung auf die künstlerische Praxis zu sehen, zeigt der Autor, dass die formale und thematische Auseinandersetzung über längere Zeiträume stattfand. Inwieweit es dadurch zu einer Beeinflussung der künstlerischen Avantgarde kam und welche Rolle die Kunst im Geflecht kolonialer Machtbeziehungen spielte, vermag die interdisziplinär angelegte Studie aufschlussreich zu beantworten.
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