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Kulturgeschichte - Geschichte nach Themen
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Edmond & Jules de Goncourt. Journal. Erinnerungen aus dem literarischen Leben 1851-1896.

Hg. Gerd Haffmans u.a. Übers. Cornelia Hasting u.a. Gesamtlektorat Ute Haffmans. Hamburg 2013.

11 Bände à 12 x 19 cm, 6.736 Seiten, mit Beibuch (pb., 350 Seiten) Leinen, gebunden im Schuber.
»Die ganze Literatur schuldet den Goncourts Dank!» (G. Flaubert). »Brillant, voller Bosheit & voller Witz, Meister der Anekdote, Beobachter von unvergleichlicher Schärfe, ihre Neugier verbraucht sich niemals.« (Klaus Harpprecht). Die erste deutsche Gesamtausgabe der Goncourt'schen Tagebücher in 11 Bänden folgt der 22-bändigen Originalausgabe von Robert Ricatte - eine Sensation für Kenner und Liebhaber der Pariser Literatur- und Geistesgeschichte des 19. Jahrhundert, gespickt mit - und das ist das Spannende - jeder Menge Klatsch und Tratsch über die Protagonisten der Epoche. Manch ein großer Literat oder Philosoph bekommt sein Fett weg - beziehungsweise alle. Prominente Namen wie Flaubert, Hugo, Sainte-Beuve, Jules Verne, Verdi oder Monet, oder aber Marie Antoinette oder Madame Pompadour schützten nicht vor oftmals pikanten, anzüglichen bis peinlichen Enthüllungen. Das Tagebuch der Brüder Goncourt, beide Romanciers, ist heute in sich ein Roman über die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. Theater, Skandale, Speisefolgen, Mode oder Politskandale - die beiden haben einfach alles gesammelt und aufgeschrieben, und dies ist uns heute eine unvergleichliche, reichhaltige und sehr unterhaltsame Quelle. Vom Aufbau her ein Tagebuch, in welchem dem Leser alle Persönlichkeiten der Pariser Künstlerwelt nicht nur begegnen, sondern in einem scharfsinnigen Portrait analysiert sind - und nicht selten auch genüsslich in der Luft zerfetzt - ist dieses Vermächtnis der Brüder Goncourt eine Literaturgeschichte ersten Ranges. Ihre Wirkungsmacht führte gar zur Gründung der »Académie Goncourt« und der alljährlichen Verleihung des bedeutendsten Preises, den die französische Literatur zu vergeben hat, den »Prix Goncourt«.
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geb. = fester Einband, paperback. = Paperback-Ausgabe, Sonderausgabe * (Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe)

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