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Kulturgeschichte - Geschichte nach Themen
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Der Nationalsozialismus und die Antike.

Von Johannn Chapoutot. Übers. Walther Fekl. Darmstadt 2014.

16,5 x 24 cm, 432 Seiten, 20 s/w-Abb., geb.
Verzweifelt versuchten die SS-Archäologen, die in den Wäldern Germaniens nach den Vorfahren der Deutschen zu graben und förderten lediglich Scherben zu Tage. Die Vergangenheit einer Rasse, so Hitler, auf welche die Deutschen stolz sein könnten, befand sich deshalb in Griechenland und in Rom. Die Inszenierung dieser erlogenen Abstammung breitete sich folgerichtig im öffentlichen Raum aus: in der neo-römischen Architektur, in der neo-griechischen Nacktheit in Kunst und Sport, in den Feldzeichen und Standarten der Aufmärsche oder in der antikisierenden, pathetischen Ästhetik der Parteitage. Was eignete sich besser als Sparta, um einen neuen Menschen zu schaffen? Welches Beispiel konnte besser sein als Rom, um ein Imperium, ein Weltreich aufzubauen? Die bahnbrechende Darstellung belegt akribisch anhand zahlreicher Beispiele die totalitäre Instrumentalisierung der Antike für ein verbrecherisches Weltbild.
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