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Kulturgeschichte - Geschichte nach Themen
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Christiane von Lothringen am Hof der Medici. Geschlechterdiskurs und Kulturtransfer zwischen Florenz, Frankreich und Lothringen (1589-1636).

Von Christina Strunck. Petersberg 2017.

22 x 30 S., 736 S., 381 teils farb. Abb., geb.
Christiane von Lothringen (auch bekannt als Christine de Lorraine bzw. Cristina di Lorena) gestaltete als Großherzogin der Toskana fast fünfzig Jahre lang die Politik und Kunstpatronage des Hauses Medici mit. Durch ihre Herkunft wurde sie zu einer zentralen Vermittlerin zwischen Florenz, Frankreich und Lothringen. Dieses Buch befasst sich mit allen Großprojekten, die in den Jahrzehnten um 1600 das öffentliche Bild der Medici-Dynastie prägten, und untersucht die »arbeitsteilige Repräsentation« von Herrscher und Herrscherin. Die Florentiner Kirchen San Lorenzo und Santo Spirito sowie die Fürstenkapelle als das Medici-Mausoleum werden ebenso ausführlich analysiert wie der Palazzo Vecchio, der Palazzo Pitti und der Palais du Luxembourg in Paris, der Witwensitz der französischen Königin Maria de’ Medici. Diese Fallstudien bilden den Ausgangspunkt für die Bearbeitung zweier grundlegender Fragen: Zum einen geht es darum, wie durch bildende Kunst, in der Literatur und im Festwesen die politischen und kulturellen Handlungsspielräume von Frauen im frühneuzeitlichen Italien definiert wurden; zum anderen wird dargelegt, welche Folgen die intensive Vernetzung der Toskana mit Frankreich und Lothringen auf politischer und wirtschaftlicher ebenso wie auf künstlerischer und religiöser Ebene besaß.
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