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Carl Raddatz. 1912-2004.

Von Renata Helker. München 2018.

16,5 x 24,5 cm, 303 S., 87 Abb., pb.

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geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe;
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Der Schauspieler Carl Raddatz war kein Heldendarsteller - die Erschrockenen, Erschütterten und Verstrickten machen sein Rollenrepertoire auf der Bühne und im Film aus. In der ikonografischen Zeichnung bleiben seine Gestalten dem Bild tradierter Männlichkeit verbunden, während das differenzierte Ausdrucksspiel des Schauspielers auf die Bewusstseinszustände moderner Ich-Erfahrung deutet. Die Literatur der modernen Dramatik beispielsweise von Tschechow, Gorki oder Beckett sowie die des Autors Carl Zuckmayer prägten das darstellerische Werk des Theaterschauspielers wesentlich. Im NS-Kino wurde Carl Raddatz in latent bzw. manifest propagandistischen Produktionen besetzt. Seine vitale Männlichkeit erscheint in melodramatischen und realistischen Genres in der durchgängig virtuosen Gestaltung der Rollen stets sensibilisiert und Raddatz zeichnet Bilder empfindsamer Männlichkeit Carl Raddatz (1912-2004), dessen darstellerisches Werk einen Zeitraum von mehr als 60 Jahren umfasst, war ein melancholischer Realist. In seinem Schauspiel spiegelte sich die psychisch-geistige Krise einer Generation, die ihre durch Geschichte und Zeitgeschehen bedingten Erfahrungen nicht zu bewältigen wusste - die unfähig war zu trauern. Das Buch konzentriert sich auf einzelne Arbeiten und Werkperioden des Schauspielers. Vor dem Hintergrund politischen und gesellschaftlichen Zeitgeschehens untersucht die Publikation die Darstellungsästhetik des Schauspielers in Theater und Film unter dem Aspekt ihrer ambivalenten Wirkung, die das Zusammenspiel von Schauspiel und Inszenierung, Rollenentwurf und Figurengestaltung betreffen. Ein eindrucksvolles Dokument!
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