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Bücher über die Kunst der Klassischen Moderne
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Jules Pascin.

Von Alexandre Dupouy. New York 2005.

12,5 x 21 cm, 96 S., mit 90 farbigen Abb., geb.
Welch Abenteuer! Julius Mordecai Pincas, 1885 bis 1930, wird zwar in Bulgarien geboren, findet aber schon sehr jung seinen Weg nach Wien, in die Hauptstadt Habsburgs. Nach einem Studium der Malerei entdeckt er zunächst München und danach Berlin, um schließlich 1905 in Paris sesshaft zu werden, wo er seinen Künstlernamen Pascin annimmt. Pascin verbringt eine geraume Zeit seines Lebens mit Reisen nach Kuba, Algerien, Tunesien und in die USA; 1920 wird er sogar amerikanischer Staatsbürger. Er stirbt 1930; im darauf folgenden Jahr findet eine erste retrospektive Ausstellung seiner Werke in Paris und New York statt. Aber Pascin bleibt ein als »naughty« oder »scandalous« bezeichneter Maler. Seine Zeichnungen sind so draufgängerisch, wie es auch in seinem Leben drunter und drüber ging, von Feiern und der Suche nach jenen Orten geprägt, die zwar die Bourgeoisie häufig aufsuchte, aber über die sie sich weigerte zu sprechen. Dies waren die Bordelle, Kabaretts und Cafés, in denen Frauen in aller Seelenruhe »Herren« in jeder Beziehung gut empfingen. Pascin ist ein großer Maler und Zeichner, der viel zu oft übergangen wird, weil er im Schatten der ganz Großen des 20. Jahrhunderts wie Picasso, Modigliani und noch vielen anderen stand.
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