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Henri Cartier-Bresson. Scrapbook.

Text von Agnès Sire u.a. München 2007.

27 x 32 cm, 264 S., 346 Abb., geb.

Preis inkl. MwSt zzgl. Versandkosten

Ausverkauft
Versand-Nr. 366773
geb. = fester Einband, paperback. = Paperback-Ausgabe, Sonderausgabe * (Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe)

Juni 1944: Die Alliierten landen in der Normandie, und Henri Cartier-Bresson (1908-2004), dem ein Jahr zuvor beim dritten Versuch die Flucht aus der deutschen Kriegsgefangenschaft gelungen war, verlässt sein Versteck und macht sich per Fahrrad auf nach Paris, um gemeinsam mit Robert Doisneau und Robert Capa die Befreiung der Hauptstadt zu dokumentieren. 1945 steckt er mitten in den Dreharbeiten zu seinem Film über die Heimkehr der Kriegsgefangenen (Le Retour), als ihn ein Schreiben des Museum of Modern Art erreicht. Beaumont Newhall, Gründer und damals Leiter der Photoabteilung im MoMA, plante seit längerem eine Ausstellung »in memoriam« Cartier-Bresson; man hatte ihn für tot gehalten und bereits alle in Amerika verfügbaren Informationen und Bilder für die »posthume« Würdigung zusammengetragen. Jetzt wurde der Künstler selbst in die Vorbereitungen mit einbezogen: Als Ergänzung der amerikanischen Bestände soll er Abzüge von Photographien seiner Wahl anfertigen - ein schwieriges Unterfangen, da es im kriegszerstörten Europa kaum Photopapier und nur selten Strom gibt. Am 15. Mai 1946 trifft Cartier-Bresson in New York ein, im Gepäck eine Fülle von Abzügen im Format 9 x 12 cm. Um die Bilder besser präsentieren zu können, kauft er als erstes ein Album, in das er die Photos einzeln einklebt; der Platz reicht nicht aus, er muss hinten viele lose Blätter einlegen. So entstand das legendäre »Scrapbook«, das 40 Jahre lang unbeachtet in einem Bücherregal lag. Rekonstruiert und restauriert stellt es die Fondation Henri Cartier-Bresson jetzt der Öffentlichkeit vor - ein Ensemble von 346 Aufnahmen, handverlesen vom Meister selbst, ein einzigartiges Dokument und die persönliche Bilanz seines damaligen Lebens und der ersten 15 Jahre seines photographischen Schaffens.



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