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Hans Hartung und die Fotografie.

Hg. Eva Schmidt. Katalogbuch, Museum für Gegenwartskunst Siegen 2016.

23 x 32 cm, 128 S., 120 farb. Abb., geb.
Hans Hartung (1904-1989), der unbestritten zu den bedeutendsten Vertretern der gegenstandslosen Malerei des 20. Jahrhunderts zählt, experimentierte seit seiner Kindheit mit dem Medium der Fotografie. Seine Porträt- und Landschaftsserien sowie abstrakte Fotografien oder Experimente mit Licht und Schatten werden nun erstmals öffentlich vorgestellt. »… ich habe alles fotografiert, was mich interessierte in dieser Welt: Menschen, Wolken, Wasser, Berge, Risse, Flecken, und alle Arten von Licht- und Schatteneffekten, die - manchmal - eine mehr oder weniger enge Beziehung zu meiner Malerei haben,« so Hans Hartung. Circa 30.000 Fotonegative befinden sich in seinem Nachlass, von denen der Künstler nur ein Teil entwickeln ließ. Seine frühe Arbeit mit dem Negativ, das er zerkratzt, belichtet und bemalt, das Verhältnis von Bild und Serie, Abstraktion und Figuration sowie der Bilderzeugung durch verschiedenste Apparaturen werden beleuchtet. Eine neue Facette im Schaffen des ersten Rubenspreisträgers wird umfassend zugänglich. (Text dt., franz.)
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