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Zwischen Kommunikation und Distinktion. Ansätze zur Rekonstruktion frühlatènezeitlicher Bildpraxis.

Von Jennifer M. Bagley. Vorgeschichtliche Forschungen 25. Rahden 2014.

21 x 30 cm, 724 Seiten, 185 s/w-Abb., 45 Tabellen, 212 Tafeln, geb.
Die Studie fragt nach der Aussagekraft des Bildes als kulturhistorischer Quelle der Prähistorie, wofür die Kunst des FLT nach Menge und Forschungstand ideal ist. Berücksichtigt werden rund 1.200 Menschdarstellungen und Tierdarstellungen aus Lt A-B (ca. 450-250 v.Chr.), die zu 2/3 aus Gräbern stammen. Hauptmotive sind Vögel, Menschenköpfe und Mischwesen (»Tierkopfleiern«), die sich v. a. auf Fibeln, aber auch Ringschmuck, Gürteln, Gefäßen und anderswo finden. Analysiert werden Einzelmotive, Bezüge dazwischen, Trägerobjekt und Interpretationen, z.B. als Mythos oder besondere Eigenschaft. Die Möglichkeiten der Motivanalyse zeigen Blattkrone und Herr(in) der Tiere-Motiv. Vögel sind zu 90% auf Fibeln, Menschenköpfe oft an Ringschmuck in Frauengräbern, Tierkopfleiern an Gürtelhaken in Männergräbern. Die Kunst des FLT unterlag kulturellen Konventionen und war Mittel der Kommunikation und Distinktion. Bei Fürstengräbern verschwimmen die Grenzen geschlechtsspezifischer Beigaben und zeigen mediterrane Motive neue religiöse Ideen an. Der Verzicht auf szenische Darstellung erklärt sich wohl durch das Beschwören einzelner Eigenschaften wie Kraft, Weisheit, Schnelligkeit oder Schutz. (Texte dt., Zusammenfassung engl.)
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