Luther und die Fürsten. Selbstdarstellung und Selbstverständnis des Herrschers im Zeitalter der Reformation. 2 Bände.

Hg. Dirk Syndram u. a. Staatliche Kunstsammlungen Dresden 2015.
(R) 2 Bde. (Katalog und Aufsatzband), je 22 x 26 cm, insg. 640 Seiten, 650 farb. Abb., pb. im Schuber.
Mit der Veröffentlichung der 95 Thesen 1517 erfasste die Reformation alle Lebensbereiche der Gesellschaft. Ihre Wirkungskraft verdankte sie insbesondere dem Eintreten der protestantischen Fürsten für die Lehren Martin Luthers. Im Rahmen der Lutherdekade thematisieren der Aufsatzband zu »Luther und die Fürsten« sowie der Katalog zur ersten nationalen Sonderausstellung die politische Geschichte der Fürsten und ihr Selbstverständnis von 1515, dem Jahr des Generalablasses, bis 1591, dem Jahr des Torgauer Bündnisses. Die malerische Renaissancestadt Torgau an der Elbe mit Schloss Hartenfels war das politische Zentrum der Reformation. Hier predigte Martin Luther und hier weihte er mit der Schlosskapelle den ersten protestantischen Kirchenneubau ein. Als ehemalige Residenzstadt der sächsischen Kurfürsten bildet Torgau die authentische Kulisse dieser Sonderausstellung. Aus verschiedenen Blickwinkeln zeigen beide Bände eindrucksvoll die gegenseitige Beeinflussung von Politik und Reformation und öffnen ein Fenster in die Epoche der Konfessionalisierung.
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