4.000 Jahre Pfahlbauten.

Hg. Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg. Ostfildern 2016.
24 x 30 cm, 448 S., 650 meist farb. Abb., geb.
Der umfangreiche, großzügig bebilderte Begleitband zur Ausstellung, verfasst von einem international und interdisziplinär hochrangig besetzten Autorengremium, ist das neue Standardwerk zu den prähistorischen Pfahlbauten rund um die Alpen. Die Themen reichen von der ersten Entdeckung im 19. Jahrhundert bis zur Ernennung der Pfahlbauten zum UNESCO-Welterbe im Jahr 2011. Im Zentrum stehen die Pfahlbauten in Baden-Württemberg; es werden aber alle relevanten Zeitepochen und Kulturgruppen der Steinzeit und Bronzezeit von Slowenien und Italien bis hin zur Schweiz und Frankreich behandelt. Zwei besonders gut untersuchte Siedlungen - Hornstaad am Bodensee und Torwiesen III am oberschwäbischen Federsee - werden als Fallstudien genauer untersucht. Die guten Erhaltungsbedingungen von organischem Material gewähren den Archäologen einzigartige Einblicke in die versunkenen Welten der Pfahlbauten. Kleidungsstücke ihrer Bewohner, Wände mit plastischen Brüsten, Reste von Mahlzeiten, deren verdaute Überreste, steinzeitliche Kaugummis oder auch Hygiene-Artikel zeichnen ein überraschend detailreiches Bild dieser Epoche. Durch die Beschäftigung mit Umweltbedingungen und klimatischen Veränderungen erschließen sich Landnutzung und Landschaftswandel vom Neolithikum bis zur späten Bronzezeit. Techniken und Materialien der Stein- und Bronzezeit werden vorgestellt, darunter Innovationen, welche die Gesellschaft von Grund auf veränderten.
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