Gunta Stölzl, die erste Meisterin am Bauhaus, Textildesignerin und Weberin, brachte radikale Ideen aus der Welt der modernen Kunst in die Weberei ein und initiierte Experimente mit Materialien und Methoden, die dazu beitrugen, die Weberei in die Moderne zu führen. 1922 entwarf sie diesen expressionistischen Teppich für die erste Bauhaus-Ausstellung 1923 in Weimar. Über 100 Jahre später wurde das Design von der englischen Manufaktur Christopher Farr in enger Zusammenarbeit mit den beiden Stölzl-Töchter Yael Aloni und Monika Stadler neu aufgelegt und in glänzender afghanischer Ghazni-Wolle geknüpft, die für ihren natürlichen Glanz und ihre weiche Haptik geschätzt wird. Jeder Schritt im Produktionsprozess wird vom Fair-Trade-Label STEP unabhängig geprüft.