In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte im Osmanischen Reich ein tiefgreifender Transformationsprozess ein, der große gesellschaftliche Veränderungen bewirken sollte. Dieser Wandel wird hier anhand von Schulgeschichts- und Staatsbürgerkundebücher des Primarschulwesens dargestellt, mit dem Ziel Aussagen über die »Imagined Communities« bzw. über den »Nation-Building-Process« in den Schulbüchern zu machen. Dabei wurden drei unterschiedliche Regimes berücksichtigt: Das ausgehende Osmanische Reich; die jungtürkische Epoche und die junge Republik Türkei.