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Wer noch kein Grau gedacht hat. Eine Farbenlehre.

Von Peter Sloterdijk. Berlin 2023.

11,5 x 19 cm, 286 S., pb.

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Beschreibung
Solange man kein Grau gemalt habe, sagte Paul Cézanne einmal, sei man kein Maler. Wenn Peter Sloterdijk diesen Satz auf die Philosophie überträgt, mag dies wie eine maßlose Provokation klingen. Warum sollten Philosophen eine einzelne Farbe denken, anstatt sich mit Ethik, Metaphysik oder Logik zu beschäftigen? »Ist Lebenskunst nicht mehr als ein leicht gesagtes Wort für die schwer zu erwerbende Disziplin der Grauzonenkunde?«, fragt Peter Sloterdijk und folgt dem grauen Faden durch die Philosophie-, Kunst- und Mentalitätsgeschichte. Er befasst sich mit der Rotvergrauung der Deutschen Demokratischen Republik, mit Graustufenphotographie und lebensfeindlichen Landschaften in der Literatur. Indem er das Grau als Metapher, als Stimmungsindikator und als Anzeige politisch-moralischer Zweideutigkeit erkundet, liefert er eine Vielzahl bestechender Belege für die titelgebende These.
Details
  • Autor Peter Sloterdijk
  • Erscheinungsdatum 20.08.2023
  • Verlag Suhrkamp
  • Anzahl Seiten 286
  • Herkunftsland Deutschland
  • Herstellerangaben Suhrkamp Verlag AG | Torstr. 44 | 10119 Berlin | Deutschland | www.suhrkamp.de
  • ISBN 9783518473412