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Pygmäen in Ägypten? Eine ikonographische Spurensuche.

Von Volker Michael Strocka. Darmstadt 2021.

24 x 30 cm, 144 S., 140 Abb., geb.

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Beschreibung

Eine Kulturgeschichte der Aneignung des »Fremden« anhand eines konkreten Beispiels der römischen Kunst. Die mit Kranichen kämpfenden Pygmäen werden von Altertumswissenschaftlern oft mit den karikierten Figürchen in Nillandschaften aus der Römischen Wandmalerei gleichgesetzt und somit ihre Heimat in Ägypten verortet. Dem widersprechen jedoch die antiken Schriftquellen, die ihre Heimat an die damals noch unbekannten Quellen des Nils meist jedoch am Rande der Welt, ansiedeln. Doch wer ist auf den Malereien zu sehen, welche Rolle spielen sie innerhalb der Szenen und welche Assoziationen erwecken sie im Betrachter? Diesen Fragen soll nachgegangen werden, genauso wie der Entwicklung und Veränderung der gemalten Nillandschaften im Laufe der Jahrhunderte. Die karikierten Figürchen in Nillandschaften der Römischen Wandmalerei werden überwiegend als »Pygmäen« bezeichnet und somit ihre Heimat in Ägypten verortet. Das dies nicht der Fall ist, beweisen antike Schriftquellen, doch wer ist wirklich dargestellt und handelt es sich dabei wirklich um »Grylloi«?

Details

  • Autor Volker Michael Strocka
  • Erscheinungsdatum 09.09.2021
  • Verlag Philipp von Zabern
  • Anzahl Seiten 144
  • Herkunftsland Deutschland
  • Bindung Gebunden
  • Herstellerangaben wbg Philipp von Zabern in der Verlag Herder GmbH | Hermann-Herder-Str. 4 | 79104 Freiburg | Deutschland | https://www.herder.de/
  • Herausgeber Philipp von Zabern
  • ISBN 9783805352864