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Hannah Arendt in Syrien.

Von Yassin Al-Haj Saleh. 2025.

10,0 x 1,0 cm, 140 S., pb.

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Beschreibung
Als politische Denkerin hat sich Hannah Arendt aus der Erfahrung ihrer Zeit heraus mit dem Bösen beschäftigt. Die unfassbaren Gräueltaten der Nazis konnte sie erst selbst nicht fassen, weil es ihr militärisch schlicht nicht notwendig schien, Frauen, Männer und Kinder massenhaft zu töten. Auch die Gewalt und der Schrecken des Assad-Regimes, das Syrien über mehrere Jahrzehnte in ein Gefängnis der darin Lebenden verwandelt hat, schien vielfach nicht vorstellbar. Einer, der es am eigenen Leib erlebt und überlebt hat, ist Yassin Al-Haj Saleh. In seinen vier in diesem Band erstmals aufs Deutsch vorliegenden Essays setzt er sich kritisch mit Hannah Arendts Denken auseinander, um daraus Begriffe einer Philosophie zu entwickeln, die in der syrischen Erfahrung situiert ist: Denken als eine undogmatische Form des Mit-Denkens, das Absente als ein Drittes, das den Dialog übersteigt, Staat und Zeit als eine Beziehung, die sich im Totalitären verbindet, und schließlich eine Ausarbeitung des Begriffs des Bösen, das hier nicht nur als banal gedacht wird, sondern auch als körperlich intim wie in den Foltergefängnissen Syriens und so normalisiert wie im Krieg gegen den Terror.
Details
  • Autor Al-Haj Saleh, Yassin
  • Erscheinungsdatum 28/08/25
  • Verlag Matthes & Seitz Verlag
  • Anzahl Seiten 140
  • Herausgeber Matthes & Seitz Verlag
  • Herstellerangaben Matthes & Seitz Verlag | Großbeerenstraße 57A | 10965 Berlin | Deutschland | vertrieb@matthes-seitz-berlin.de
  • ISBN 9783751830492