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John Singer Sargent. Portraits of Artists and Friends.

Hg. Richard Ormond. Katalog, National Portrait Gallery, London, Metropolitan Museum, New York 2015.

24,5 x 30 cm, 256 Seiten, 135 farb. Abb., geb.
John Singer Sargent (1856-1925) der beliebteste Porträtmaler seiner Zeit - und die feine Gesellschaft nach seinen Bildern unersättlich. In seinen Auftragsarbeiten für die High Society kam John Singer Sargent um bestimmte Konventionen nicht herum. »Wie befreit wirkt sein Werk hingegen dort, wo er Freunde und Kollegen porträtierte« (Art Magazin). Der schmale Kopf der jungen Frau taucht aus dem dunklen Hintergrund. Die grünen Augen glühen hinter riesigen randlosen Brillengläsern, das Haar fällt in Strähnen über die Stirn, der Mund steht offen. Sie spricht so animiert, dass ihr Gesicht beinahe unscharf erscheint, als habe der Pinsel des Malers nicht Schritt halten können. John Singer Sargents 1881 entstandenes Porträt seiner engen Freundin Violet Paget, die unter dem Pseudonym Vernon Lee schrieb, ist eine schnell hingeworfene Studie, drei Stunden dauerte die Sitzung; das Modell fand, »dass es mir mehr gleicht als ich für möglich gehalten hatte«. Das künstlerische Talent des 1856 in Florenz, als Sohn eines nach Europa emigrierten amerikanischen Ehepaares, geborenen Künstlers wurde früh entdeckt Er studierte an der École dex Beaux Arts in Paris Malerei und stieg schnell zum Porträtisten der damaligen High Society auf. Dass er mehr war, zeigt der Ausstellungskatalog zur Schau in der National Portrait Gallery. »Wenn Sargent seine Auftragsarbeiten malte (Porträts von Industriellen, Aristokraten, Kunstsammlern) kam er um bestimmte Konventionen nicht herum. Er wurde dafür bezahlt, sie nicht nur so glamourös wie möglich darzustellen, sondern gleichzeitig ihre Stellung in der Welt anzudeuten. Das gibt diesen Arbeiten, trotz ihrer vollendeten Maltechnik, etwas Altmodisches. Doch wenn er seine Freunde porträtierte (Musiker, Maler, Schriftsteller, Schauspieler) konnte er ganz frei malen. Der Dichter Robert Louis Stevenson (1885) huscht wie ein Schemen durch einen Raum, seinen Schnurrbart zwirbelnd, seine Frau in einem Sessel fast völlig von einem Schal verhüllt; der am Rand eines Wäldchens malende Claude Monet (1885), leichte, flüchtige Pinselstriche, das Grün und Braun des Bildes, an dem Monet an der Staffelei arbeitet, ein en plein air entstandenes impressionistisches Werk, wie es im Buche steht; eine Kreidezeichnung der singenden Komponistin Ethel Smythe (1901) könnte fast ein früher Picasso sein, so flüssig ist die Linienführung und ‚Gruppe mit Parasols' (1905), zwei Männer und zwei Frauen auf einer alpinen Wiese schlafend, die Hitze ist greifbar, die Körper fließen ineinander, die Pinselführung so erstaunlich modern, dass ein Kritiker von 'vollkommener Meisterschaft' sprach« (Art Magazin). Die brillanten Bilder sind eindrückliche Charakterstudien und erzählen auch von Beziehungen, Loyalität, Einflüssen und Hoffnungen. Ziel der Ausstellung und ihres Begleitbandes ist es, diese Freundschaften in der Tiefe zu erkunden und ihre Bedeutung für Sargents Leben und die Entwicklung seiner Kunst aufzuzeigen. Das Buch ist chronologisch aufgebaut und nach den Orten geordnet, an denen Sargent während seiner kosmopolitischen Karriere arbeitete: Paris, London, New York, Italien und die Alpen. »Diese ebenso aufschlussreiche wie unterhaltsame Ausstellung macht deutlich, dass Kategorien wie altmodisch oder modern überflüssig sind, wenn dem Künstler Aussagekräftiges gelingt.« (FAZ) (Text englisch)
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