Amedeo Clemente Modigliani (1884-1920) war auf der Suche nach einer zeitlosen Schönheit, die über den Kulturen steht und nicht mehr dem Ideal einer europäischen Tradition folgte. Dafür griff er auf afrikanische, ägyptische, ostasiatische und griechisch-archaische Kunst zurück und verband diese mit Renaissance-Inspirationen. Beeindruckend setzte der »zärtlichste Frauenmaler der frühen Moderne« (Berliner Zeitung) diesen ganz eigenen Stil bei seinen berühmten Frauenporträts um.