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Turin-Mailänder Stundenbuch. Faksimile.

Flandern, um 1380-? / 1405-16 / 1424-41 / 1450? Museo Civico d’Arte Antica, Turin, Inv. No. 4.

20,3 x 28,4 cm, 252 Seiten, 28 Miniaturen, u.a. von Jan van Eyck, unzählige Initialen und Bordüren, limitierte Auflage (980 Exemplare), Einband aus dunkelgrünem Samt mit goldgeprägter Deckelvignette, Faksimile- und Kommentarband werden in einer schützenden Acrylglas-Kassette geliefert.

Preis inkl. MwSt zzgl. Versandkosten


Versand-Nr. 741302
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe;
Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe

Das Turin-Mailänder Stundenbuch wurde in einem Zeitraum von 70 Jahren geschaffen. Am Anfang stand ein äußerst ehrgeiziges Projekt für eine Handschrift monumentalen Umfangs. Auftraggeber war der Herzog Jean von Berry, nach dessen Tod die Arbeit am Manuskript ruhte. Der Erbe des Codex, Graf Johann von Holland, war es, der Jan van Eyck 1424 mit der Vollendung des Werkes beauftragte (im Turin-Mailänder Stundenbuch finden wir sowohl die frühesten als auch die spätesten heute bekannten Werke des Genies Jan van Eyck). Van Eyck verstarb 1441, die Vollendung geschah auf Initiative Philipps des Guten. Das eigentliche Stundenbuch, die »Très Belles Heures de Notre-Dame«, gelangte in den Besitz von Robinet d’Estampes, Schatzmeister des Herzogs von Berry; der zweite Teil bestand aus den 1904 verbrannten »Heures de Turin«, deren Überreste, nur vier Blätter, heute im Louvre aufbewahrt werden, und schließlich aus dem Messbuch, benannt als Turin-Mailänder Stundenbuch. Die Bedeutung des Werks liegt vor allem im Umstand, dass viele der wichtigsten Impulse, welche auf die Bildkünste des Spätmittelalters einwirken sollten, darin parallel, in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander, entwickelt wurden. Die Vermutung liegt nahe, dass die an der Herstellung Beteiligten sich der einzigartigen Bedeutung des Werkes bewusst waren, scheuten sie doch keine künstlerischen Wagnisse, um jene Wirkung zu erreichen, die noch den heutigen Betrachter in ihren Bann zieht. Wissenschaftlicher Kommentar: Prof. Dr. James H. Marrow, Princeton University, New Jersey, Dr. Silvana Pettenati, Direktorin des Museo Civico d’Arte Antica Torino, und Prof. Dr. Anne H. Buren, Tufts University, Boston, Massachusetts. Zusätzlich enthält der Kommentarband sämtliche Miniaturen der ursprünglichen Monumentalhandschrift in einem Schwarzweiß-Bildteil mit ausführlichen Bildbeschreibungen.



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