Es ist ein literarisch-sowjetisches Kabinettstück von 25 Autoren aus der Zeit der russischen Moderne, dazu gehören Isaak Babel, Michail Sostschenko und drei weitere Autoren der »Serapionsbrüder« aus Petrograd. Die großen Brände erschien 1927 in der Zeitschrift »Ogonjok«, verbreitet in einer Auflage von fast einer halben Million Exemplaren. Die grelle und spannende Geschichte um geheimnisvolle Brände vereinte Autoren aus völlig unterschiedlichen politischen Richtungen, sie war ein Experiment. Leitsterne dieses Gemeinschaftswerks, voller ironischer Selbstkommentare und postmodernem Spiel, sind Nikolaj Gogol und E.T.A. Hoffmann. Es wimmelt von wunderlichen Genossen aus dem sowjetischen Milieu im Umfeld der Neuen Ökonomischen Politik jener Tage.