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Das Schachbuch des Jacobus de Cessolis.

Faksimile

Vollständiges Faksimile des Originals Pal. lat. 961 aus der Bibliotheca Apostolica Vaticana, Rom, im Originalformat. 138 Seiten in Originalgröße 14,7 x 20,3 cm, 15 Miniaturen mit Gold und teilweise mit Silber geschmückt und 29 mit Gold geschmückte Initialen, gebunden in rotbraunes Leder und zusammen mit wissenschaftlichem Einführungsband von den Prof. Frugoni, Balbi und Vidmanova in Schmuckkassette, limitierte und nummerierte Auflage von 2.980 Exemplaren.

Preis inkl. MwSt zzgl. Versandkosten

Ausverkauft
Versand-Nr. 15156
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe; TB = Taschenbuch; Sonderausgabe * (Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe)

Anleitung und Sittenbuch untadeliger Lebensführung (Amberg, 1458) Pal. lat. 961, Editionsnummer LXXIV. Die ursprüngliche Vorlage für ein Schachbuch entstand um 1300 in Genua: »Ich Bruder Jacob von Cessolis, Angehöriger des Prediger-Ordens der Dominikaner, bin überwunden worden von der Brüder Bitte und der weltlichen Studenten und anderer edlen Leut, die mich haben predigen hören über das Spiel, das da heißt Schachzabel, so daß ich davon gemacht habe dieses Buch.« In der originellen Darstellungsform dieses Werks fanden die moralischen Belehrungen großen Anklang und erste Übersetzungen ins Mittelhoch-deutsche stammen bereits aus dem Jahr 1337. Die Stadt ist in die 64 Felder des Schachspiels aufgeteilt. Der Adel wird repräsentiert durch die edlen Figuren von König, Königin, Läufer, Pferd und Turm, die Bauern hingegen vertreten die Bürger. Die Beziehungen zwischen dem Adel und dem Bürgertum sind ebenso vielfältig wie die zwischen den Figuren eines Schachspiels. Jede steht für ein Moralkonzept: Der König verkörpert Macht und Untadeligkeit, die Türme symbolisieren die Bedeutung von Autorität. Die Bauern repräsentieren jene Aufgaben, denen die Bürger nachgehen: von der Landwirtschaft bis zum Handwerk, vom Schreiber bis zum Notar. Nur wenige der zahlreichen Handschriften, durch die das Schachbuch des Jacobus de Cessolis überliefert ist, enthalten Miniaturen wie die hier faksimilierte Ausgabe. Sie war 1485 von den Untertanen Friedrichs, des Kurfürsten von der Pfalz und Herzogs von Bayern, angefertigt worden. »Im Jahre 1458 bekam Friedrich, Kurfürst von der Pfalz und Herzog von Bayern, diesen Kodex von dem Pariser Bakkalaureus und Amberger Bürger Johann Pachmann geschenkt.« So ist es am Ende des Schachbuches vermerkt. Der Kurfürst war dem Schachspiel offensichtlich wohlgesonnen. Das geht auch aus der Tatsache hervor, daß eine Einladung der Heidelberger Schachgesellschaft aus dem Jahre 1467 erhalten ist, die mit Erlaubnis des Kurfürsten einen Schachwettbewerb veranstaltete. Das Bürgertum hatte von der Ritterkultur auch deren Gepflogenheiten wie Turniere und das edle Schachspiel übernommen.



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