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Bernhard Heisig. Bertolt Brecht und Thomas Mann. Originallithographie

Hg. von Elmar Faber

Originallithographie, 45 x 60 cm, einmalig limitierte Auflage von 100 signierten Exemplaren und 10 Künstlerexemplaren.

Preis inkl. MwSt zzgl. Versandkosten

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Versand-Nr. 412813
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe;
Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe

Bernhard Heisig, geboren 1925 in Breslau, gehört als Maler, Zeichner und Graphiker zu den großen Ausnahmeerscheinungen der deutschen Kunst nach 1945. Neben seinem beeindruckenden malerischen Oeuevre hat er sich vielfach mit der Literatur auseinandergesetzt und zahlreiche Bücher illustriert. Große Mappenwerke, Pressendrucke, ganze Suiten zu bestimmten Themen und Autoren vervollständigen sein Werk. In der hier vorliegenden Arbeit würdigt der Künstler die großen Antipoden der deutschen Literatur des 20. Jh., Bertolt Brecht und Thomas Mann, in einem Doppelporträt. » Heisig ... fordert mit seinem bildmächtigen Werk und nicht minder mit seinen pointierten Texten bis heute immer wieder zu Polemiken und Grundsatzdebatten heraus, die weit über seine Kunst und seine Person hinaus- und nicht selten an beiden vorbeigehen. Heisig und sein Werk werden dann zum Surrogat für die ... Fragen auf dem Gebiet deutschdeutscher Kunst, nach den fundamentalen Unterschieden zwischen Ost und West, nach der Wechselbeziehung zwischen Kunst und Macht, zwischen Künstler und Staat, nach dem Verhältnis der Tradition zur Avantgarde, nach der Funktion und Wirkkraft von Kunst in der Gesellschaft überhaupt. Heisig ist aber zugleich auch Katalysator für diese Fragen, denn augenscheinlich kann niemand vor seinen Bildern gleichgültig bleiben.« (Jörn Merkert) »Es gibt Stimmen, die sagen: Heisig habe seine Kompromisse gemacht, habe den Weg in eine »offizielle« Karriere zurückgefunden. Es stimmt: Seine Kunst wurde anerkannt, mit Beginn der 80er Jahre aber eben auch im Westen. Aber mit einer gewissen, ihm eigenen Hartnäckigkeit blieb er seinem »Bildstoff« doch treu, vor allem der Auseinandersetzung mit Krieg und Faschismus. Gewiss: Für die einen war er und bleibt er bis heute der wichtigste Repräsentant der DDR-Kunst. Damit sind eben auch alle Ressentiments verbunden, die leicht mit einem solchen Etikett einher gehen. Für die anderen ist Bernhard Heisig einer der bedeutendsten deutschen Künstler des zurückliegenden Jahrhunderts. Ich gestehe ganz offen: Ich bekenne mich zur letztgenannten Auffassung, weil ich dafür plädiere, aufrichtig und respektvoll vor allen Dingen mit Person und Werk umzugehen, denn beides ist nicht voneinander zu trennen.« (Gerhard Schröder)



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