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Kann denn Liebe Sünde sein? Auf den Spuren des Liedtexters Bruno Balz.

Von Judith Kessler. Berlin 2025.

15 x 23,5 cm, 200 S., 20 Abb., geb.

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Der deutsche Film. Aus den Archiven der Deutschen Kinemathek. Hitlers Fotograf Heinrich Hoffmann. Eine Biografie. Zarah Leander - Vol. II CD Riefenstahl. DVD.

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Beschreibung

Als Bruno Balz 1924 »Bubi, lass uns Freunde sein« textete, war das einer der ersten schwulen Schlager. In der Folge schrieb er Hunderte Lieder und arbeitete an unzähligen Kinofilmen mit. Ob »Ich brech’ die Herzen der stolzesten Frau’n« und »Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern« für Heinz Rühmann oder »Kann denn Liebe Sünde sein« für Zarah Leander, seine Liedtexte sind mal frech, mal schnulzig, aber auch subversiv und doppeldeutig. Aufgrund seiner Homosexualität von den Nationalsozialisten inhaftiert, kam Balz wieder frei - weil er gebraucht wurde, und es entstanden die wohl bekanntesten Schlager der Vierziger, darunter »Davon geht die Welt nicht unter«. Auch nach 1945 blieb Balz einer der produktivsten deutschen Texter und schrieb Hits wie »Wir wollen niemals auseinandergeh’n« oder »Mama«. Wer war Bruno Balz? Wie konnte er, offen homosexuell, das Dritte Reich nicht nur überleben, sondern in ihm große Erfolge feiern? Judith Kessler ist allen auffindbaren Spuren nachgegangen und schildert eine nicht immer gereimte Berliner Lebensgeschichte. Mit zahlreichen Fotos und Dokumenten.

Details

  • Erscheinungsdatum 01.09.2025
  • Herstellerangaben Nicolai Verlag | Rheinstr. 65 | 12159 Berlin | Deutschland | info@nicolaiverlag.de
  • ISBN 9783964761415