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Jazz Guitar Vol. 2. Verschiedene Interpreten. 10 CDs.

2017.

10 CDs, Spielzeit 11 Std. 57 Min.
Erst mit der Erfindung der elektrischen Gitarre in den 1930er Jahren konnte das Instrument zu einer Solostimme im Rahmen einer Band entwickelt werden, da es ab sofort mit der Lautstärke der Blasinstrumente und des Schlagzeugs in Konkurrenz treten konnte. Charlie Christian (1916-1942) hieß das junge Genie aus Oklahoma City, das ab 1939 im Sextett des berühmten Swing-Klarinettisten Benny Goodman sein von der Phrasierung und vom Single-Note-Stil der Tenorsaxophonisten inspiriertes Spiel als Solist beisteuerte. Gleichzeitig jammte er nachts mit den Pionieren des aufkommenden Bebops - Dizzy Gillespie, Thelonious Monk und Kenny Clarke - in den After Hour Jazzclubs Harlems. Leider sind wegen seines frühen Todes nur wenige Tondokumente von ihm erhalten, die dafür den Auftakt dieser Geschichte der modernen Jazz Gitarre machen. T-Bone Walker war eine weitere Schlüsselfigur der frühen E-Gitarre, der quasi allen wichtigen Gitarristen des modernen Blues wie B.B. King und bluesorientierten Jazz Gitarristen als Vorbild diente. Al Casey und Tiny Grimes sind beste Beispiele dafür, wobei der großartige Tenorsaxophonist Eddie Lockjaw Davis bei den Sessions von Walker und Grimes mitwirkte. Herb Ellis wird für immer als Gitarrist des Oscar Peterson Trios in Erinnerung bleiben. Dass er auch mal ganz ohne Piano konnte, stellt er hier mit keinen Geringeren als Roy Eldridge und Stan Getz unter Beweis. Mehr cool orientiert waren die Gitarristen Tal Farlow, Sal Salvador und Jim Hall. Letzterer war allerdings »a man for all occasions«: phantastische Beispiele findet man hier im Zusammenspiel mit Jimmy Giuffre, Paul Desmond und Bob Brookmeyer. Ähnliches gilt für Kenny Burrell, der wie Hall und Barry Galbraith zu den best beschäftigten Studiogitarristen im New York der 1960er Jahre gehörte. An der Westküste gebührte diese Rolle Barney Kessel, dessen Album »To Swing or not to Swing« ein sehr gutes Beispiel für die vielen guten Aufnahmen mit ihm ist. Auch in Europa folgten etliche großartige Musiker den Spuren von Charlie Christian und Django Reinhardt, wie zum Beispiel René Thomas. Eine spannende Begegnung zwischen dem Mutterland des Jazz und dem alten Kontinent bietet »Afternoon in Paris« mit dem Pianisten des Modern Jazz Quartet, John Lewis, und einem blutjungen Sacha Distel an der Gitarre, der später als Sänger eine Weltkarriere machte. Ein Gitarrist, der, wie Charlie Christian, das Instrument noch einmal ganz neu definierte war Wes Montgomery, der mit seinen ebenfalls musizierenden Brüdern Monk und Buddy in Indianapolis begann und beim Riverside Label in New York erste Erfolge in der Jazzwelt feierte. Im Rückblick auf diese Entstehungsjahre der hier vorgestellten Meisterwerke von 1939 bis 1962 ist die stilistische, hochmusikalische Vielfalt dieser noch heute elektrisierenden Gitarren Heroes beinahe unfassbar. Feat. Wes Montgomery, Charlie Christian, T-Bone Walker, Herb Ellis, Jim Hall, Tal Farlow, Kenny Burrell, René Thomas, Grant Green, Joe Pass, Barney Kessel, Sacha Distel, Sal Savador, Benny Goodman, Stan Getz, Gene Ammons, John Lewis, Paul Desmond, Jimmy Giuffre. 18 Originalalben der Stars an der Jazz-Gitarre. Ein Muss für Gitarren-Fans - mit etlichen seltenen Aufnahmen und remasterten Alben, die hier zum ersten Mal auf CD erscheinen.
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