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Female Jazz Singers. Milestones of Jazz Legends. 10 CDs.

2017

10 CDs.

Preis inkl. MwSt zzgl. Versandkosten

Ausverkauft
Versand-Nr. 1021702
geb. = fester Einband, paperback. = Paperback-Ausgabe, Sonderausgabe * (Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe)

Was die Jazz Sängerin (oder den Jazz Sänger) definiert, ist eine Frage, die schon immer die Gemüter der Fans und Kritiker in Wallung gebracht hat. Da schadet es nicht, einen alten Hasen aus diesem Metier zu konsultieren, der sich noch im hohen Alter nach Erleben der ganzen Entwicklungsgeschichte des Jazz und engstem persönlichen Kontakt mit den Größen dieser Musik, kompetent diesem Thema widmete: Nat Hentoff, Grand Seigneur unter den Jazz Autoren. Drei Schlüsselelemente benennt er (und die treffen genauso für Instrumentalisten zu): Swing (impliziert und gegenwärtig wie der Herzschlag), Feeling (das man nicht erlernen kann, weil es sich darin äußert, wie tiefgründig der Mensch sich mit sich selbst und dem Leben auseinandersetzt) und der eigene, persönliche Sound, der sich aus den ersten beiden Faktoren ergibt. Wem das zu abstrakt erscheint, der muss nur die großartigen Künstlerinnen unserer CD-Box erleben: zwanzig völlig verschiedene Individualistinnen, die abgesehen von Stimmumfang und anderen eher technischen Faktoren, ihre persönliche Stimme gefunden haben und ihre Hörer mit in ihren Kosmos hineinziehen und verzaubern können. Da darf eine Aretha Franklin mit ihren Jazzanfängen, die sie auch heute noch auszeichnen, wie man beim großen Jazzkonzert für Barack Obama im Weißen Haus 2016 miterleben konnte, nicht fehlen, ebenso wie die großen Göttinnen am Jazz-Himmel: Ella, Billie, Sarah und Dinah. Aber da ist auch viel Raum für musikalische Abwechslung und Entdeckungen von Talenten, die aus den unterschiedlichsten Gründen die große Karriere nicht geschafft haben, bzw. heute leider vergessen sind. Auf den zweiten Blick lohnt es, sich damit zu beschäftigen, wie völlig verschieden und individuell die Interpretationsansätze sind, indem man die Songs in den verschiedenen hier versammelten Versionen vergleicht, sei es anhand der mittlerweile klassischen Jazz Standards aus dem Great American Song Book oder aber den damals völlig neuen Songs des Oberhipsters Oscar Brown Jr., die hier von Nina Simone, Abbey Lincoln und Sheila Jordan phantastisch dargeboten werden, und die zum Soundtrack des Civil Rights Movements in den USA der 60er Jahre wurden. Großartige Sängerinnen benötigten natürlich auch ebenbürtige Mitmusiker und so ist es selbstverständlich, dass hier Virtuosen wie Clifford Brown (Sarah Vaughan), Milt Jackson und Max Roach (Dinah Washington), Stanley Turrentine und Wynton Kelly (Abbey Lincoln), Jay Jay Johnson und Herbie Mann (Chris Connor), Gerry Mulligan, Art Farmer und Chet Baker (Annie Ross) und die herausragenden Orchesterleiter und Arrangeure Quincy Jones (Peggy Lee) und Sy Oliver (Della Reese) und viele andere mitwirkten und zum musikalischen Erfolg dieser Produktionen aus einem »Golden Jazz Age« beitrugen, das man nur noch anhand von Aufzeichnungen aus der Ferne bewundern kann.
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