Max Pechstein, einer der Begründer des Expressionismus, war der »Sonnenmaler des 20. Jahrhunderts« (FAZ). Die Lichtsituation in den frühen Morgenstunden am Meer, mit der frischen Klarheit, faszinierte ihn auf besonderer Weise. In der Stille Hinterpommerns entdeckte der Künstler das Motiv der mächtigen Wanderdüne für sich. Sie liegt auf der 17 km langen Nehrung zwischen dem Lebasee und der Ostsee. Der Sandgigant ist bis zu 42 Meter hoch. Zwischen den mächtigen Dünenbergen geht die hellgelbe Morgensonne auf und gibt der Landschaft die von Pechstein gezeigte Buntheit. Im gleißenden Gegenlicht erscheinen die Kiefern als dunkle Silhouetten, rot leuchten ihre Stämme auf der Sonne zugewandten Seite. Abhängig vom Sonnenlicht erfreut sich der mehlfeine Sand mit unterschiedlichen Farben - von Weiß über Violett, Orange und Rot. Die Nehrung ist mit einem Kiefernwald bedeckt, in dem dichtes Moos wächst, die Pechstein als grüne Flecken andeutet. Als Lebensspender der Natur ist die Sonne in Pechsteins Arbeiten positiv besetzt. Die Sonnenstrahlen symbolisieren die Verbindung zwischen Himmel und Erde und der Sonnenaufgang die Hoffnung in politisch widrigen Zeiten. (Original: Saarland-Museum, Saarbrücken). Dieser Dietz-Giclée-Druck aus dem »Tempel des Kunstdrucks« hat die Aura des Originals: Das digitale Bild diente als »Rohling«, welcher durch jahrzehntelange handwerkliche und künstlerische Erfahrung und Arbeit eine im Siebdruck veredelte Oberfläche erhielt. Die Einbeziehung moderner Technik ermöglicht es, hochwertige Gemälde-Reproduktionen zu relativ günstigen Preisen anzubieten.