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Franz Marc. Turm der blauen Pferde (1913).

Dietz-Giclée auf Leinwand, im Siebdruck veredelt.

Format mit Rahmen ca. 79 x 54 cm, gerahmt mit silberner Echtholzleiste, limitierte Auflage: 990 Exemplare.

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Beschreibung
Es ist das berühmteste verschollene Gemälde der modernen Kunst. Franz Marcs »Turm der blauen Pferde«, entstanden 1913 im bayrischen Sindelsdorf. Vier blaue Pferde stehen hintereinander in einer von warmen Rot- und Gelbtönen dominierten Landschaft. Den Himmel verdeckt weitestgehend die große Sonne, vor der ein orangefarbener Regenbogen leuchtet. Dadurch, dass der Boden ansteigt, sieht man die Tiere übereinander gesetzt. Die phänomenale Wirkung des Bildes entsteht durch eine hohe Plastizität, die Marc ohne die Hilfe von Lichteffekten erreicht. Die drei hinteren Pferde schieben das vordere Tier optisch an den Bildrand. Diesen Effekt verstärkt der Maler durch den großflächigen Einsatz sonnengelber Farbe als Hintergrund. Die Grenzen zwischen Abstraktion und konkreter Malerei und figurativer Darstellung sind spielerisch fließend. Unmittelbar nach seiner Entstehung wurde das Gemälde auf dem Herbstsalon derSturm Galerie in Berlin ausgestellt und 1919 zum damals stattlichen Preis von 20.000 Reichsmark für die Neue Abteilung der Nationalgalerie angekauft. Im Juli 1937 waren die blauen Pferde in der Schau »Entartete Kunst« in München ausgestellt, aber bereits eine Woche später wieder aus der Ausstellung entfernt worden. Der deutsche Offiziersbund protestierte erfolgreich gegen die Herabsetzung eines für das Vaterland gefallenen Leutnants. Der Plan das Werk gegen Devisen ins Ausland zu verkaufen scheiterte. Als letzter Aufenthaltsort ist das heutige Haus am Waldsee in Berlin belegt. Seit 1949 gilt das Gemälde als verschollen. Eine Postkarte Marcs an Else Lasker-Schüler zeigt eine vom Künstler zum Jahreswechsel 1912/13 angefertigte Skizze des Bildes. Sie ist heute Teil Staatlichen Graphischen Sammlung München. (Original: seit 1945 verschollen) Dieser Dietz-Giclée-Druck aus dem »Tempel des Kunstdrucks« hat die Aura des Originals: Das digitale Bild diente als »Rohling«, welcher durch jahrzehntelange handwerkliche und künstlerische Erfahrung und Arbeit eine im Siebdruck veredelte Oberfläche erhielt. Die Einbeziehung moderner Technik ermöglicht es, hochwertige Gemälde-Reproduktionen zu relativ günstigen Preisen anzubieten.
Eigenschaften
  • Herkunftsland Deutschland
  • Herstellerangaben Günter Dietz GmbH Offizin | Bachmühle 2 | 83564 Soyen | Deutschland | www.dietz-offizin.de