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Romanische Kunst. Bd.2: Nord- und Westeuropa 1060-1220.

Romanische Kunst. Bd.2: Nord- und Westeuropa 1060-1220.

Von François Avril u.a.

Bd.2: Nord- und Westeuropa 1060-1220. 22 x 28 cm, 480 S., 502 Abb., davon 85 in Farbe, Ln.

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geb. = fester Einband, paperback. = Paperback-Ausgabe, Sonderausgabe * (Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe)

Als erster der beiden großen Stile der hochmittelalterlichen Kunst verbreitete sich vom 11. Jahrhundert an die Romanik über ganz Europa. Ausgehend von Italien einerseits, dem Rhein- und Maas-Gebiet andererseits, beherrschte er Klostergründungen und Stadtgestaltungen, bestimmte er den Bau von Kirchen und Wehrbauten, die Entstehung von Skulpturen, Buchmalereien und liturgischem Gerät durch seine Bindung an das christliche Weltbild, das in allen Bereichen der Kunst einen von geistiger Kraft getragenen, bezwingenden Ausdruck fand. Die wuchtigen Dome etwa in Worms, Speyer und Hildesheim legen davon ebenso Zeugnis ab wie die gewaltigen Kastelle Friedrichs II. in Sizilien und Apulien, die Mosaiken von San Marco in Venedig ebenso wie die Fresken von San Clemente in Rom, die Gewändefiguren in Arles, die Bronzetüren von San Zeno in Verona, die großen Bibeln Italiens und des Nordens sowie die kostbaren Schreine der Gegend um Rhein und Mass. Die romanische Kunst Deutschlands, der Niederlande, Dänemarks, Schwedens, Polens, Ostfrankreichs, Österreichs, der Schweiz, Italiens und des Heiligen Landes ersteht in diesem Band in Text und Bild vor dem Auge des Lesers, während ein zweiter Band den Reichen im Norden und Westen Europas vorbehalten sein wird. Bd.2: Nord- und Westeuropa 1060-1220. In einer Zeit, da sich in nahezu allen Ländern Nord- und Westeuropas eigenständige Feudalsysteme herausbildeten, suchte auch die Kunst, entsprechend dem regionalen Partikularismus, in unterschiedlichen Stilrichtungen ihren Ausdruck. Der erste der beiden großen Stile der hochmittelalterlichen Kunst überrascht so durch eine reizvolle Vielfalt eigenständiger Strömungen. Zwar kam es auch während der Romanik zu Wechselwirkungen zwischen den großen Kunstzentren - außer durch politische Umschichtungen nicht zuletzt begünstigt durch den Beginn der Pilgerfahrten, etwa nach Santiago de Compostela, doch neigten die einzelnen Kulturlandschaften mehr als in anderen Epochen dazu, individuelle Einzelstile zu entwickeln. So entstanden etwa in Vézelay, Autun und Conques stilistisch voneinander abweichende Tympana, wenn sie auch einer Grundtendenz verpflichtet sind. Ungleich größer sind die Unterschiede zwischen den gedrungenen Domen Südfrankreichs und Spaniens und den schon die Gotik ankündigenden, aufstrebenden Kathedralen Englands. Auch in der Wand- und Buchmalerei, der Email-, Elfenbein- und Goldschmiedekunst lassen sich reizvolle Einzelentwicklungen verfolgen. Bei aller Differenziertheit der Stilrichtungen war die Kunst der Romanik jedoch überall Ausdruck der christlichen Grundidee. Die romanische Kunst Norwegens., Englands, Irlands, Frankreichs (außer dem Ostteil), Spaniens und Portugals ersteht in diesem Band in Text und Bild vor dem Auge des Lesers, während der erste Band der Romanik in Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, Schweden, Polen, Ostfrankreich, Italien und dem Heiligen Land vorbehalten ist.



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