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Bild und Körper im Mittelalter.

Von Kristin Marek u.a. Paderborn 2006.

304 S., 100 Abb., pb.

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Die Beziehung von Bild und Körper differenziert sich im Spätmittelalter in bis dato ungekannter Weise aus. Neue Bildpraktiken entstehen und ein gewandeltes Interesse am Körper bestimmt die zeitgenössischen Debatten. Körper- und Bilddiskurse des Christentums sind eng mit der Idee der Inkarnation, der Körper- und Bildwerdung Gottes, verknüpft. Sie macht Körper zu Werkzeugen der Erlösung und legitimiert Bilder. Ihre zentrale Stellung in der spätmittelalterlichen Theologie führt zu einem enorm gesteigerten Körperbewusstsein und einer Fülle an innovativen Bildformen und -funktionen. Materielle Bilder und die Stilisierung des Körpers als Bild arbeiten sich am Paradigma des inkarnierten und des leidenden Christus ab. Mentale Bilder gewinnen vor dem Hintergrund popularisierter Meditationspraktiken an Bedeutung. Die somatischen Aspekte der Heilsbotschaft fordern die Gläubigen buchstäblich zu einer Berührung mit Gott auf. Selbst die Wahrnehmung von Reliquien wird durch Bilder gesteuert.



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