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Carl Zuckmayer. Geheimreport.

Hg. Gunther Nickel, Johanna Schrön. Göttingen 2021.

12 x 19 cm, 527 S., 38 Abb., geb.

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Beschreibung

Das eigenartigste und amüsanteste Dokument des deutschen Exils: Zuckmayers »Geheimreport« mit Charakterporträts bedeutender Künstler, die während der NS-Zeit in Deutschland geblieben waren. Der 1939 in die USA emigrierte Dramatiker Carl Zuckmayer verfasste 1943 /44 für den amerikanischen Geheimdienst »Office of Strategic Services« einen Report mit etwa 150 Charakterporträts von Schriftstellern, Publizisten, Verlegern, Schauspielern, Regisseuren und Musikern, die im »Dritten Reich« zum Teil herausragende Positionen bekleidet haben. Hans Albers, Gustaf Gründgens, Heinz Rühmann und Theo Lingen gehören ebenso zu den Beschriebenen und Beurteilten wie Gottfried Benn, Ernst Jünger, Wilhelm Furtwängler und Peter Suhrkamp. Neben den Reportagen enthält der Band einen ausführlichen Kommentar, in dem die Herausgeber die biographischen Einzelheiten zu den Personen ergänzen, an einigen Stellen auch Fakten richtig stellen und die Bekanntschaft der porträtierten Personen mit Zuckmayer nachzeichnen. Ein ausführliches Nachwort, das über die Entstehungszusammenhänge informiert und ein Personenregister machen diese Edition zu einer Art »Who’s Who« der im Deutschen Reich gebliebenen Künstler.

Details

  • Verlag Wallstein
  • Anzahl Seiten 527
  • Herkunftsland Deutschland
  • Bindung gebunden
  • Herstellerangaben Wallstein-Verlag GmbH Verlag und Werbung | Geiststr. 11 | 37073 Göttingen | Deutschland | www.wallstein-verlag.de
  • ISBN 9783835338579