Mit dem Pariser Kommissar Maigret hat Georges Simenon 1929 einen unsterblichen Ermittler geschaffen. Der französische Kommissar ist ein stoischer Beobachter der menschlichen Tragikomödie, wortkarg und einfühlungsstark. Er versteht es, sich in die Psyche der Täter und Opfer hineinzudenken. In 102 Romanen hat der französische Kommissar mit schlafwandlerischem Gespür seine Mörder erschnüffelt, die Fassaden bürgerlichen Lebens durchdrungen und dessen Lügen entlarvt. Nach einem gelösten Fall entstehen bei Kommissar Maigret keine Triumphgefühle. Melancholisch blickt er an einem Bistrotresen auf den Fall zurück. Enthalten sind die Bände: »Maigret in Kur«, »Maigret und der Weinhändler«, »Maigret und der Mann auf der Bank«, »Maigret in New York«, »Maigret bei den Flamen«, »Maigret im Haus des Richters«, »Maigret und die Affäre Saint-Fiacre«, »Maigret zögert«, »Maigrets Jugendfreund«, »Maigrets Memoiren«, »Maigret und die Tänzerin«, »Maigret hat Angst«, »Maigret auf Reisen«, »Hier irrt Maigret«, »Maigret und Pietr der Lette«, »Maigret und die junge Tote«.