Bret Easton Ellis, Salman Rushdie und John Updike sind sich einig, wenn es um Bruce Wagner geht: Er schreibt wie ein Hexenmeister. Die Washington Post jubelt: »Was Wagner macht, kann keiner besser!« Bruce Wagner ist einer der brillantesten, bissigsten und wütendsten Autoren unserer Zeit. Umso erstaunlicher, dass sich bislang kein deutscher Verlag an sein spannendes Oeuvre gemacht hat. Sein Roman Der Goldblütenpalast spielt in der narzisstischen Welt der amerikanischen Unterhaltungsindustrie und rückt eine Dreiecksgeschichte aus dem Milieu der Schönen und Reichen in den Mittelpunkt. Es geht um drei Menschen, die alle durch ihre berühmten Eltern aus der Bahn geworfen sind: Bertie, Sohn eines übermächtigen Filmproduzenten, Clea, Tochter einer legendären Hollywood-Diva, und Thad, Spross eines preisgekrönten Bestsellerautors. »Die drei Musketiere«, wie sie sich selbst nennen, leiden auf unterschiedliche Weise an dem bedrückenden Erbe ihrer Erzeuger und wehren sich mit allen verfügbaren Waffen - Drogenkonsum, Affären, Deals und Intrigen -, letztendlich aber vergeblich gegen den freien Fall ins Leere. Wagners Protagonisten erinnern in ihrer Charakterisierung an Fitzgeralds Der große Gatsby - tragisch, grotesk, anrührend und erstklassig geschrieben.